Weiße Pestwurz (Petasites albus)
Die Weiße Pestwurz (Petasites albus) ist eine Pflanzenart aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Sie ist eng mit der Gemeinen Pestwurz (Petasites hybridus) verwandt und kommt hauptsächlich in Europa vor, besonders in feuchten Wäldern, an Bachufern und in Gebirgsregionen.
Merkmale der Weißen Pestwurz:
Blüten: Weißlich bis cremefarben, erscheinen im zeitigen Frühjahr (März bis Mai) vor den Blättern.
Blätter: Nach der Blüte entwickeln sich große, rundliche Blätter, die eine dichte Bodenbedeckung bilden.
Wuchshöhe: Blütenstände erreichen 20–50 cm, während die Blätter später bis zu 60 cm breit werden können.
Standort: Bevorzugt feuchte, schattige oder halbschattige Plätze, oft an Waldrändern oder in Gebirgsbächen.
Verwendung und Bedeutung:
Heilpflanze: In der traditionellen Medizin wurde Weiße Pestwurz ähnlich wie andere Petasites-Arten gegen Krämpfe, Migräne und Atemwegserkrankungen genutzt.
Ökologische Bedeutung: Sie dient als frühe Nahrungsquelle für Insekten und trägt zur Stabilisierung von feuchten Böden bei.
Gesehen am 20.03.2025 im Chinz Eiken